Umweltmonitoring

Die BI Müggelheim und hoffentlich sehr viele Müggelheimer möchten eine Aktion der Friedrichshagener Bürgerinitiastive unterstützen. Es geht um eine Umweltmonitoring für die Region um den Müggelsee. Dabei geht es genau um die Gewässer, also auch um das komplette Trinkwasserschutzgebiet, welches Müggelheim einschließt und bis nach Gosen, Erkner und Friedrichshagen bis zum Langen See reicht. Es geht um das Trinkwasser für Gesamt-Berlin. Mit diesem Monitoring könnten wir Umwewtschäden durch den BER für jetzt und für die Zukunft kontrollieren und nachweisen.

Leider sind für solch einen Antrag 1000 Unterschriften notwendig und das schon bis zum 11.04.

Dazu gibt es einen Stand der BI Müggelheim vor Edeka am 07.04. von 09:00 – 13:00 Uhr. 

Ich möchte Sie bitten die Dokumente auszudrucken und auch ihre Nachbarn unterschreiben zu lassen. Die ausgefüllten Bögen können vor Edeka abgegeben werden oder auch bis zum 11.04. in Friedrichshagen. Dazu unten mehr.

Hier die Unterschriftenlisten:
Umweltmonitoring_Unterschriften_viele
Umweltmonitoring_Unterschriften_einzel

Vielen Dank

Hier der Originalaufruf der FBI.

FBI bringt  Bürgerantrag zum „Gewässermonitoring jetzt“ auf den Weg / 1.000 Unterschriften zur Messung von BER-Schadstoffen in Köpenick erforderlich

Berlin, 2. April 2012 – Die Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) wendet sich mit einem Bürgerantrag an die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick. 1000 Unterschriften sind nötig, um den Antrag „Umweltmonitoring jetzt“ auf den Weg zu bringen. Darin wird der Bezirk um die Einrichtung einer langfristigen und systematischen Überwachung der Wasserqualität in den Köpenicker Trinkwasserschutzgebieten rund um den Müggelsee ersucht. Die FBI sorgt sich um Schadstoffeinträge in diese Gewässer im Zusammenhang mit dem Start des BER.

Erst vor wenigen Tagen hatte das Umweltbundesamt (UBA) den ökologischen Zustand der Spree auf Berliner Gebiet  als „unbefriedigend“ eingestuft. Es sei nicht auszuschließen, so die Initiative, dass sich der ohnehin kritische Zustand des Flusses möglicherweise durch die beim Überfliegen oder durch Einlassungen auftretenden Rückstände weiter verschlechtern könne – mit gravierenden Folgen für Gesamtberlin. Allein über den durch die Spree durchflossenen Müggelsee sollen nach Willen der Deutschen Flugsicherung über 120 Jets bei Ostwind von Schönefeld aus starten.

Bereits mehrfach hatte sich die FBI an Umweltsenator Michael Müller mit der Bitte nach einem Gewässermonitoring gewandt. Aus seiner Behörde wurde jedoch beschieden, ein solches nicht einzuführen und stattdessen die toxikologischen Ergebnisse aus Frankfurt am Main für den BER zu Grunde zu legen. Seit längerer Zeit weist die FBI auf mögliche Umweltfolgen durch den BER hin und hat dazu mehrere Analysen angefertigt, die sich unter anderem mit der Feinstaub-Problematik und Enteisungsmitteln befassen.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Katrin Arendt

FBI-Büro, Di – Fr 17-19 Uhr
Theaterkasse am Markt, Bölschestraße 110, Mo-Fr 9.30-13.30/14.30-18.30, Sa 9.30-13.30 Uhr

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2 Responses to Umweltmonitoring

  1. Christian Tanzmann says:

    Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer. Müggelheim konnte 400 Unterschriften beisteuern. Insgesamt sind es jetzt um die 2000.

  2. Christian Tanzmann says:

    So jetzt noch einmal ganz genau. Müggelheim sammelt 512, die FBI 1600 Unterschriften, insgesamt werden heute 2862 Unterschriften abgegeben!

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