Verschiebung des Eröffnungstermins des Flughafens ‚Willy Brandt‘

Anwohner fordern:
Eine Verschiebung des Eröffnungstermins des Flughafens ‚Willy Brandt‘

Einen Monat vor der Eröffnung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg in Schönefeld fordern mehrere Anwohner den Start per Eilantrag verschieben.

Sie werfen den Betreibern vor, die Betroffenen nicht ausreichend vor Fluglärm zu schützen. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH verstoße dabei systematisch gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Flughafen ‚Willy Brandt‘. Die Anwaltskanzlei Baumann reichte die Klage nach eigenen Angaben am Freitag beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ein.

Baumann sagte, der neue Flughafen in Schönefeld dürfe erst in Betrieb gehen, wenn die Anwohner gemäß der Genehmigung mit Lärmschutzfenstern, Lüftern und anderen Schallschutzmaßnahmen ausgestattet seien.

Hilfsweise wurde ein Antrag auf Aussetzung von Nachtflügen zwischen 22.00 und 6.00 Uhr eingereicht. Die Kanzlei von Baumann in Würzburg vertritt elf Privatkläger, die in vom Fluglärm betroffenen Orten in Brandenburg und Bezirk Treptow Köpenick wohnen.

Liebe Mitstreiter,

Unterstützen Sie die die geforderte Verschiebung des Eröffnungstermins bis zur Realisierung der Schallschutzmaßnahmen vor allem in der Nachtzeit.

Gesundheit ist nicht verhandelbar!

Einen Spendenaufruf zur Unterstützung finden Sie auf www.vuv-verein.de

Sie können Ihren Unterstützungsbeitrag auf das Konto des VUV überweisen:

VUV, Konto 364 100 9030, Bankleitzahl 160 500 00, MBS Potsdam
Kennwort: „Teilwiderruf PFB“ oder „Stopp NACHTFLUG“

Wichtig: Für eine Spendenbescheinigung ist zwingend Ihr Name und Ihre vollständige Anschrift nötig – der Name des Kontoinhabers reicht NICHT!

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3 Responses to Verschiebung des Eröffnungstermins des Flughafens ‚Willy Brandt‘

  1. Fam. Wegner Mahlow says:

    Flughafen BER – „Münchhausen“.
    Solche Nieten in Nadelstreifenanzug planen auch den Schallschutz hier wo nichts stimmt. Kein Wunder das hier keiner unterschreibt! Denn der Schallschutz steht erst zu 5 Prozent. (Man fährt ja auch kein Auto ohne Räder.)
    Scheint wieder eine Menge Geld in die eigene Tasche geflossen zu sein, daß man später wieder für die ganzen Sexpartys braucht.
    „Wir haben die besten Experten für unseren Flughafen“. – Ja vielleicht im Geldkassieren. Politiker sind verärgert – die Hohlköpfe sind doch dafür verantwortlich. Wenn andere so ihr Geschäft führen würden wie diesen Flughafen, müssten wie wohl frühzeitig Insolvenz anmelden.

    Es ist schief gegangen, die Champagnergesellschaft Wowereit, Platzeck, Schwarz soll endlich abtreten!!!
    Wir müssen hier um jedes Fenster kämpfen, das ist eine Frechheit. Wir sind dazu verurteilt worden 19 Stunden am Tag alle 2 Minuten ein Flugzeug DIREKT über dem Kopf in 200 m Höhe zu ertragen. Rausgehen kann man ohnehin nicht mehr, aber man hört es halt auch sehr laut innen. Unserem 8jähr. Sohn werden 5 Stunden Schlaf nicht reichen. Und die das entschieden haben wohnen hier nicht. Lärmschutz ist auch nur eine Verringerung des Lärms im Innenraum, kein Abschalten des Lärms – leider.
    Wo ist hier das Grundgesetz, das schützen soll?

    Fam. Wegner, Mahlow.

    • Christian Tanzmann says:

      Sehr geehrte Familie Wegner

      ein sehr guter Kommentar dem wir hier in Müggelheim nur zustimmen können. Hoffen wir, dass wir gemeinsam noch etwas erreichen können, um etwas Linderung zu erreichen und einen weiteren Ausbau an diesem Ort zu verhindern.

      mit freundlichen Gruß aus Müggelheim
      Christian Tanzmann

    • baerlaerm says:

      Ich versuche es mal etwas substanzieller:
      Es geht um eine Größenordnung von 100000 Lärmbetroffenen.
      BER-Betreiber, Aufsichtsrat und Landesregierung sträuben sich mit ganzer Kraft dagegen, weil der daraus entstehende Preis ohne Steuererhöhung nicht bezahlbar ist.
      Details hier: http://www.ctgm.de/ber
      baerlaerm@ctgm.de

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