Schockierend – Köpenicker Stellungnahme von 1994

Dieses Dokument sollte jeder einmal lesen, auch wenn es von 1994 ist, enthält es doch die eine oder andere Information, die einem den Atem stocken lassen kann.

  • Man geht 1992 davon aus, dass bei Inbetriebnahme von Schönefeld, es pro Tag einen CO2 Ausstoß von 60,5 t geben wird.
  • Man sieht sich schon 1991 verpflichtet den Klimabündnis europäischer Städte beizutreten und möchte bis zum Jahre 2010 den CO2 Ausstoß halbieren.
  • Man stellt 1993 fest, das aus Gründen des Schutzes des Menschen und der Natur und unter Berücksichtigung der Köpenicker Naherholungsgebiete ein Standort in Schönefeld nicht in Frage kommt.
  • Köpenick verfügt über Landschaftsbereiche, die Berlin unter den Großstädten Europas auszeichnen und zu schützen sind.
  • Die Zahl der Lärmbetroffenen wird höher liegen, als in den Antragsunterlagen ausgewiesen ist.
  • Man stellt 1994 fest, das der Standort nicht stadtnah sein kann, wenn man einen 24h Betrieb umsetzen will.
  • Folgende Emmissionen wird es im Jahr 2010 geben
    • 142 t  Stickoxide
    • 1.907 t Kohlenwasserstoffe
    • 57 t Schwefeloxid
    • 2.378 t Kohlenmonoxid
    • 3 t Rußpartikel
  • Im Landschaftsprogramm von Berlin ist Köpenick zur Grundwasserneubildung und Trinkwassergewinnung vorgesehen, also als Bereich für Grundwasserschutz und Trinkwasserschutz eingeteilt.
  • Zu Schützen ist das gesamte Einzugsgebiet des Wasserwerkes Friedrichshagen mit einer Fläche von 1800 ha im Bereich von
    • Langer See
    • Seddinsee
    • Gosener Kanal
    • Müggelsee
    • Wilhelmshagen
  • Mit einem Betrieb des geplanten Flughafens ist die Trinkwasserversorgung für Berlin gefährdet.
  • Der Boden ist durch seine Beschaffenheit wenig vor dem Einsickern von Schadstoffen gesichert, die dann im Trinkwasser landen.
  • Die Wälder Berlins sind als wichtiges Naherholungsgebiet der Stadt zu erhalten.
  • Der Wald ist schon 1993 (Waldschadenbericht) stark geschädigt und hochempfindlich gegen zusätzliche Schadstoffe aus Luft und Boden. Man spricht schon damals von einer Existensbedrohung.
  • Die betroffene Gegend ist Einzugsgebiet von rastenden Wasservögeln die dann gefährdet sind. Betroffen sind die Gebiete:
    • Seddinsee
    • Gosener Wiesen
    • Zeuthener See
    • Dämeritzsee
    • Müggelsee
    • Spreewiesen
  • Die Gefährdung von seltenen Insekten und Vögeln durch das rechnerisch 1-2 mal im Jahr vorkommende Ablassen von Kerosin.
  • Man geht insgesamt von einer Verarmung von Flora und Fauna aus.

Aber lest doch bitte selber den kompletten Bericht und fragt euch warum das alles so geschehen konnte. Und noch viel schlimmer warum es auch in Zukunft immer weiter gehen wird. Es geht schlechthin um die Existenz unseres geliebten Lebensraumes.

Geht auf die Straße!

Bezirksamt_UVP1994_klein

Neue BBB TV Sendung vom 12.04.2012

Wir möchten hier wieder auf die interessante Sendung von BBB-TV hinweisen. Diesmal mit folgenden Themen;
– Rangsdorf: Höchste Vogelschlaggefahr
– 50 Jahre Flugbetrieb: Was droht der Umwelt?
– Fluglärm kontra Arbeitsplätze: Tourismus in Gefahr
– Willy Brandt begrüßt die Welt: BBB TV macht mit

Willi Brandt muss für BER herhalten

Mit einer Millionen teuren Werbekampagne wird mit Ausschnitten und Zitaten von Willi Brandt Werbung für den Flughafen Berlin Brandenburg gemacht. Nach meiner Meinung ist es traurig, dass der Nobelpreisträger und Demokrat für diese Werbung herhalten muss.

Hier die Werbung.  http://youtu.be/0jvs9ENe1qE

Falls Sie es genauso sehen, scheuen Sie nicht davor zurück eine negative Bewertung zu geben.

Mehr Hintergrundinformationen bietet die Pressemitteilung des Aktionsbündnis Berlin Brandenburg.
PM_ABB_2012-04-02_BER_Brandt

Keiner schlafe

Wie ich finde ein sehr gute Video von Peter Waschinsky, Puppenspieler, Regisseur und langjähriger Gastdozent an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Er war Mitinitiator der Großdemonstration am 4. Novermber 1989 auf dem Alexanderplatz in (Ost) Berlin, die schließlich das Ende der DDR einläutete.

KEINER SCHLAFE IN SÜDBERLIN & BRANDENBURG!
Das Video für die Anti-Fluglärmbewegung
von Peter Waschinsky (Texte, Rap, Zeichnungen, Bildschnitt) und
Mario Ecard (Gesang, Tonschnitt)
sowie Anke Böttger (Cello), Elias Lederle (Co-Rap), G. Puccini (musikal. Mitwirkung) und viele Südberliner & Brandenburger.
Prod.: Deutsches National-Theater Fritzenhagen in Berlin-Friedrichshagen.

Der große Airport-Check

Exclusiv im Ersten: Der große Airport-Check 
Test für den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg Film von Thomas Balzer.
Damit aus der Großbaustelle bis zum 3. Juni 2012 ein funktionierender Flughafen wird, muss noch viel passieren…

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/9924852_airport-check-test-fuer-grossflughafen-berlin