Bericht des Untersuchungsausschusses

Der Bericht des 1. Untersuchungsausschusses des Abgeordnetenhauses von Berlin – 17. Wahlperiode – zur Aufklärung der Ursachen, Konsequenzen und Verantwortung für die Kosten- und Terminüberschreitungen des im Bau befindlichen Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER)

Der kompletter Bericht (1269 Seiten) als PDF

http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-3000.pdf

Wir bitten um Spenden für unsere Gesundheit

messgeraetUm in Zukunft nachmessen zu können, wie viele Nanopartikel durch das Starten und Landen der Flugzeuge in Schönefeld auf uns und unsere Gärten einwirken, wollen die Bürgerinitiativen zusammen ein Messgerät kaufen. Auch die Bürgerinitiative Müggelheim möchte sich an den Kosten von 10.500 € beteiligen. Es fehlen aber noch  2.500 €.

BvBB: 3.500,- Euro, FBI: 3.500,- Euro, BI Teltow: 1.000,- Euro,
BI Müggelheim: ? Was können wir schaffen?

Wir rufen hiermit zu Spenden auf.

Bitte spenden Sie mit dem Kennwort „Messgerät“ an folgende Bankverbindung.

BI  Müggelheim
IBAN: DE 10 1009 0000 2395 9500 05
Berliner Volksbank

Für Spendenquittungen melden Sie sich bei: info@bi-mueggelheim.de oder (030) 61674955 (Herr Gustmann)

Vielen Dank

Mehr zum Gerät hier: http://testo-partikel.de/index.php/features/jquery-superfish-menu

Gift von oben

sehr giftig

sehr giftig

Die Bürgerinitiative Müggelheim beschäftigt sich überwiegend mit der Belastung durch Fluglärm und den dadurch hervorgerufenen Gesundheitsschäden. Aufgrund neuer Entwicklungen bei den Flugtreibstoffzusätzen (Infos über Kerosin) und der geplanten hohen Anzahl von Überflügen über Müggelheim ist es dringend geboten, sich mit den dadurch zu erwartenden Schad- und Giftstoffbelastungen zu befassen.

Was ist also nach der Aufnahme des vollen Flugbetriebes in Schönefeld an Aerosolen (Was ist Aerosol) von oben zu erwarten?

Eine vorsichtige Berechnung ergab einen jährlichen Aerosoleintrag von 20 – 30 kg auf ein 400 m² Grundstück, wobei sich diese Ablagerungen, abgesehen vom Abgang ins Grundwasser, über die Jahre aufsummieren werden

Woraus bestehen die uns aufgedrückten Gaben?

Eine, unvollständige Aufstellung der zur Zeit bekannten Aerosolbestandteile zeigt folgende Darstellung der Flugtreibstoff-Aerosol-Bestandteile. Dabei wird zuerst die Gift- Schadstoffart (zur Zeit bekannte!) genannt und anschließend die Schädigungen (soweit bereits bekannt !) erläutert.

Treibstoffzusätze dienen zur Veränderung des Flammpunktes, zur Verhinderung von Korrosion, Cracken, Vereisung usw.

Besonders alarmierend ist, dass sich das Szenarium „Treibstoff- Beimengungen“ sowohl nach Art als auch nach Zusatzmenge ständig verändert und es, bei der Globalität des heutigen Luftverkehrs, keinerlei kontrollierbare Regeln für beide gibt.

So hat die Entwicklung des universell für Flugtriebwerke, Dieselmotoren u.a. einsetzbaren Treibstoffs JP8 zu einer Anzahl neuer Zusätze geführt, die nach Herstellerauskunft zwar „völlig ungefährlich“ sind, aber dennoch nicht offengelegt werden, man kann sich denken, warum.

Brisant wird die Situation in Müggelheim besonders durch die hohe Anzahl von Überflügen und den über Jahre zu erwartenden, sich summierenden Gift- und Schadstoffeintrag, der zu einer Kontamination des Bodens und des Grundwassers führen wird.

Was passiert wenn der Pilot einer Maschine nach einem Fehlstart oder einer Notlandung Treibstoffnotablass über Müggelheim oder dem Müggelsee vornehmen muss?

Diese Situation tritt nach Angaben der Deutschen Flugsicherung GmbH durchschnittlich einmal pro 27 500 Starts (www.dfs.de) auf.

Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 17/9630 „Gesundheitsgefährdung durch Schadstoffemissionen des Luftverkehrs“ lautet für dieses Szenario lautet:

Das in solchen Notfällen mit der vorgeschriebenen Mindestflughöhe (6.000 Fuß / ca. 1.800 m über Grund) abgelassene Kerosin wird infolge der hohen Fluggeschwindigkeit und Verwirbelung so fein im Luftraum verteilt, dass der weitaus größte Anteil bereits vor Erreichen der Erdoberfläche verdunstet. Das aus diesen Höhen abgelassene Kerosin stellt nach Untersuchungen des TÜV Rheinland von 1992 und Studien des National Research Council in Kanada keine Gefährdung der Bevölkerung dar (siehe auch Bundestagsdrucksache 13/6938 vom 13. Februar 1997).“

Ein Fehlstart ist fast immer die Folge von Triebwerksausfall oder -minderleistung. Wie aber eine Maschine in diesem Zustand noch auf die genannte Flughöhe steigen soll, ist für den mit dem Flugwesen einigermaßen vertrautem Verfasser unbegreiflich. Verschärft wird diese Gefahr von Notablässen noch dadurch, dass wie die letzten Jahre gezeigt haben, bei einem internationalem Drehkreuz immer mit Maschinen gerechnet werden muss, die mit niedrigere Sicherheitsstandards als in der EU üblich betrieben werden.

Was lehrt uns das Szenarium Flugtreibstoffzusätze?

Im Gegensatz zum Fluglärm, eine gesundheitsschädigende aber direkt wirkende Erscheinung sind die Abgasaerosole eine unsichtbare, sich ständig verstärkende Zeitbombe für unsere und unserer Kinder Gesundheit. Als Konsequenz aus dieser schleichenden Gefahr wird sich die Bürgerinitiative weiter sowohl für die Verringerung der Lärmbelastung durch ein Nachtflugverbot als auch für die Verringerung der Schadstoff- und Giftbelastung einsetzen. Letzteres kann dadurch erreicht werden, dass anstelle eines internationalen Drehkreuzes, in Schönefeld ein Regionalflughafen Berlin Schönefeld installiert wird, oder man sogar auf einen Menschenfreundlicheren Standort ausweicht.

BVV Treptow-Köpenick will nun auch ein Gesundheitsmonitoring durchführen

Am 14.06. hat die CDU einen Änderungsantrag gestellt, der nun einstimmig beschlossen wurde. Damit wird in der Region nicht nur ein Umweltmonitoring, sondern auch ein Gesundheitsmonitoring angestrebt. Dies forderten auch viele Müggelheimer und auch andere betroffene Köpenicker. (Forderung Gesundheitsmonitoring)

Es heißt, Zitat: „ … Das Gesundheits- und Umweltmonitoring hat insbesondere die Auswirkungen und Folgen von Schadstoffen auf den Menschen zu untersuchen, auch unter Berücksichtigung und gegebenenfalls Einbeziehung des im Land Brandenburg durchzuführenden Monitorings, um ein einheitliches Vorgehen zu erreichen.

Wir freuen uns, dass die CDU das Gesundheitsmonitoring noch mit ins Spiel gebracht hat und hoffen, dass es in den Ausschüssen und auf Landesebene weiter positiv fortgeführt wird.

Der Antrag ist online hier nachzulesen:  http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=4301&options=4

Umwelt- und Gesundheitsmonitoring_4_Version_vom_14_06_2012

PM – Forderung eines Gesundheitsmonitoring

Lesen Sie bitte unsere Forderung an die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales ein Gesundheitsmonitoring an betroffenen Berliner Schulen durchzuführen, um festzustellen, wie sich der Fluglärm auf die Lernleistungen der Kinder auswirkt.

Anschreiben Gesundheitsmonitoring