Der Lärm wird kommen und er wird gewaltig kommen

– Spitzenpegel: Sie verursachen die Schäden! Interview mit Prof. Münzel, Uniklinik Mainz
– Nachtflugverbot: Der Kompromiss der keiner ist. Interview mit Rainer Bretschneider
– Wowereit: Berlin gehts gut! Geht es Berlin wirklich gut?

Vielen Dank an BBB TV.

Wie sieht es mit Fluglärm im Koalitionsvertrag aus?

Der Absatz Lärmschutz im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD beginnt vielversprechend mit: „Die Akzeptanz für Mobilität und die weitere Modernisierung der Infrastruktur hängt entscheidend davon ab, dass die Lärmbelastung reduziert wird.“.

Leider soll der Schutz beim Verkehrslärm nur für Fernstraßen und Schienenwege verbessert werden. Diese Erkenntnis ist wirklich weise, traurig nur, dass die Dringlichkeit beim Schutz vor Fluglärm immer noch nicht bei den Politikern angekommen ist. Denn während man sich beispielsweise beim Schienenlärm konkret vornimmt bis 2020 den Lärm zu halbieren, heißt es beim Fluglärm nur:

  • Grenzwerte des Fluglärmschutzgesetzes werden überprüft
  • Lärm- und Schadstoffminderungsziele sollen durch Innovationen im Luftverkehr erreicht werden.
  • Von den Fluggesellschaften erwarten wir, dass sie die Modernisierung der Flotten mit emissionsarmen Flugzeugen intensivieren.
  • Generelle Betriebsbeschränkungen mit einem Nachtflugverbot lehnen wir ab.

Nichts konkretes also!

Stattdessen möchte man

  • den Luftverkehrsstandort weiter stärken
  • sich zum Bau des Flughafens Berlin-Brandenburg BER bekennen
  • die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken

Bilden sie sich selbst ein Urteil: Koalitionsvertrag-27-11-2013

Die „Zähmung“ der Luftfahrtindustrie

Die BI-Müggelheim unterstützt mit zahlreichen anderen Bürgerinitiativen und Organisationen eine Petition an das Europäische Parlament – Die Zähmung der Luftfahrt (Taming Aviation).

Dabei fordern wir:

  1. Auf allen Europäischen Flughäfen ein absolutes und unbedingtes Start- und Landeverbot in der Nacht für einen ununterbrochenen Zeitraum von 8 Stunden als Mindeststandard zum Schutz der menschlichen Gesundheit.
  2. Die Belegung von Kerosin mit Energiesteuer binnen kürzester Zeit, als Zwischenlösung die sofortige Einbindung der Luftfahrt in den Klimazertifikatshandel.
  3. Die Abschaffung jeglicher Form der Umsatzsteuerbefreiung oder Nullbesteuerung von Flugtickets und die volle Einbindung der Luftfahrt in das Umsatzsteuersystem der Europäischen Union zu Standardsätzen.
  4. Das Verbot jeglicher Art von Incentive-Zahlungen auf Europäischen Flughäfen, seien es Subventionen, Kick-backs oder Rabatte, und das Gebot, Infrastrukturleistungen auf Flughäfen auf Grundlage allgemeiner, umfassender und transparenter Tarife zu erbringen.

Mehr Infos dazu finden Sie auf: http://www.tamingaviation.eu

Die Belastungen durch die zivile Luftfahrt in Europa sind in den letzten zwei Jahrzehnten drastisch angestiegen. Mittlerweile bedrohen sie den Lebensraum des Menschen, sie gefährden seine Gesundheit, sie entwerten seinen Wohnraum und beeinträchtigen massiv seine Lebensqualität. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt eine Folge der steuerlichen und politischen Privilegierung der Luftfahrt, der jegliche sozioökonomische Rechtfertigung fehlt. In dieser übermächtigen und ungezügelten Form darf die Luftfahrt nicht belassen werden, sie muss gezähmt werden. Die Zeit ist reif für Taming Aviation.

Starts und Landungen verursachen besondere Lärmbelastungen für die Umwelt, diese werden in abstrakten, realitätsfernen Berechnungen kleingeredet. Nicht einmal der Schlaf, ein absolutes Grundbedürfnis des Menschen, wird in seiner unabdingbaren Notwendigkeit respektiert.

Die Luftfahrt ist einer der großen Klimasünder, dennoch ist sie von der Energiesteuer befreit und der Klimazertifikatshandel wurde für die Luftfahrt „ausgesetzt“. Überdies ist der Personentransport in der zivilen Luftfahrt von der Umsatzsteuer befreit. Die Luftfahrt agiert somit nicht nach den Grundsätzen der Kostenwahrheit und trägt nicht adäquat zum Steueraufkommen bei. Für diese Steuerprivilegien, die zu gigantischen Steuerausfällen für die Gemeinschaft führen, gibt es keine Rechtfertigung.

Flughäfen locken Airlines mit „Incentives“ verschiedenster Art an. Diese Leistungen führen zu Intransparenz, erzeugen einen künstlichen Bedarf an Transportleistungen und bewirken so Marktverzerrungen.

4 Stunden Hintergrundinformationen über den BER

Holger Klein interviewt Martin Delius in zwei Gesprächen über die Arbeit im Untersuchungsausschuss BER.

Interview vom 09.09.2013: 

Interview vom 04.02.2013: 

 

Video von der 100. Montagsdemo in Friedrichshagen

100 Wochen Montagsdemo gegen Fluglärm
Mehr als 100.000 Teilnehmer insgesamt auf allen Demos
Protest gegen BER Standort ungebrochen

Mitwirkende
Ralf Müller, Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI)
Bernd Ebert, Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI)
Matthias Stefke, Bürgerverein Brandenburg-Berlin e.V. (BVBB)
Michael Gillitzer, Aktionsbündnis Berlin-Brandenburg (ABB)
Christian Selch, Aktionsbündnis Berlin-Brandenburg (ABB)
Walfried Michaelis, Bürgerverein Wilhelmshagen / Rahnsdorf
Christine Dorn, Verein zur Förderung der Umweltverträglichkeit des Verkehrs e.V. (VUV)
Alexander Höner (Pfarrer), Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Friedrichshagen
Liese Reznicek und Band, Sängerin Berlin Rahnsdorf
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin Friedrichshagen
Dr. Michael Efler, Verein Mehr Demokratie
Mario Ecard, Schauspieler u. Entertainer
Band Chili, Livemusik aus Berlin
Andrea Timm und der Chor der Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI)

Müggelheimer Angerfest – Vielen Dank für den Einsatz

An dieser Stelle möchten wir allen Beteiligten recht herzlich dafür danken, dass sie am letzten Wochenende trotz sintflutartiger Verhältnisse den Stand der BI Müggelheim betreut haben. Die Menschen hinter dem Stand kamen nicht nur aus Müggelheim, sondern sind teilweise extra nach Müggelheim gefahren, um uns zu unterstützen, dafür einen besonderen Dank. Des Weiteren hat dieser Einsatz die gute Zusammenarbeit zwischen der BVBB Ortsgruppe und der BI Müggelheim gezeigt. Wir wollten die Interessenten dieses Jahr nicht mit ganz so viel Infomaterial überfluten wie im vergangenen Jahr und es hat sich gezeigt, dass das auch ausreichend war. Am Samstag haben wir zusätzlich Flugüberwachungs- und Kartendienste sowie andere Serviceseiten aus dem Internet vorgestellt. Am Sonntag war uns das wegen dem Wetter leider nicht mehr möglich. Man muss nämlich bedenken, dass die Technik teilweise geliehen und teilweise aus irgendwelchen Wohnzimmern stammt. Auch dafür einen recht herzlichen Dank.

Weiterhin wollen wir uns bei den vielen und außerordentlich interessanten Gesprächen bedanken, denn trotz Dauerregen kamen die Leute extra zu uns, mit speziellen Fragen und Erfahrungen. Diese Gespräche waren für beide Seiten äußerst interessant. Es gab auch nicht diese unangenehmen Gespräche, wie sie teilweise im letzten Jahr vorkamen, bei denen man sich beschimpfen lassen muss. Das tut denen, die ihre Freizeit für solch eine öffentliche Informationsveranstaltung opfern nämlich nicht besonders gut.

Eine der Hauptaufgaben war es wieder einmal Unterschriften zu sammeln. Die Leute, die am Stand vorbei liefen, fragten sich da oft: „Ich habe doch schon unterschrieben?“ oder „Ich dachte es ist schon entschieden?“. Diesmal wurde, so surreal wie es klingen mag, dafür gesammelt, dass sich Politiker aus Berlin und Brandenburg endlich zusammensetzen und darüber reden, was aus dem erfolgreichen Volkbegehren in Brandenburg zum Nachtflugverbot von 22:00 – 06:00 Uhr werden soll. Werden wir etwa von den Politikern mit lehren Worthülsen verschaukelt ? (mehr dazu hier: http://www.fbi-berlin.org/archives/6564) Wir konnten für diese Aktion fast 400 Unterschriften sammeln.

Nicht zu vergessen, am Samstag war Kindertag. Das war auch ein Grund, warum wir für die Kinder Luftballons produziert haben. Der Heimatverein möge uns verzeihen, wenn der eine oder andere Rest eines zerplatzten Ballons auf dem Anger liegen blieb aber den Kindern hat es gefallen und man kam leichter ins Gespräch. Es sind ja nicht zuletzt auch Kinder die durch Fluglärm keinen Tiefschlaf mehr haben und dadurch nachweislich unkonzentrierter werden und unter Lernschwierigkeiten leiden.

Zuletzt sei den doch zahlreichen Spendern gedankt. Wir wissen, dass man auf so einem Fest genug Ausgaben hat und trotzdem wurde der eine oder andere Euro gespendet. Diese Spenden fließen gleichermaßen in den Topf von BVBB und BIM um unsere Heimat auch in Zukunft lebenswert zu erhalten.

Vielen Dank!

Fluglärm muss illegal werden!

großdemo_2012_11_24_007Liebe Mitstreiter im Kampf gegen Fluglärm,

dieses ist das dritte Rundschreiben zu Thema Fluglärm, mit dem wir möglichst viele aktive  Politiker auf das Fluglärmproblem aufmerksam machen wollen. (Näheres über uns finden Sie am Ende dieser Nachricht.)
Fluglärm ist kein regionales Problem: 30 Prozent aller Deutschen fühlen sich durch Fluglärm gestört und eine mögliche Gesundheitsschädigung durch Fluglärm wird in der Fachwelt nicht mehr ernsthaft bestritten.
In unseren ersten beiden Rundschreiben unter den Titeln „Das Fluglärmschutzgesetz, der große Bluff“ und „Wie laut sind 65 db(A)?“ haben wir deutlich gemacht, dass mit dem Fluglärmschutzgesetz nicht der Fluglärm reduziert oder niedrig gehalten werden soll, dass in keinem Gesetz Fluglärmobergrenzen definiert sind und deshalb Fluglärm in jeder Lautstärke legal ist, und dass die Berechnungsmethoden für Fluglärm völlig unbrauchbar sind. (Die Texte dieser Schreiben können Sie unter www.fluglaermwahl.de nachlesen.) Warum ist das so? Das Bundesimmissionsschutzgesetz deckt doch fast alle Arten von Umgebungslärm ab und gibt mit den Rechtsverordnungen TA-Lärm und Verkehrslärm genaue Grenzwerte an, deren Überschreiten als „Ruhestörender Lärm“ mit Strafe bedroht wird. Warum gilt dieses Gesetz nicht auch für Fluglärm?
Vermutlich liegt es daran, dass Fluglärm alle Maßstäbe sprengt und deshalb niemand es wagt, daran zu rühren. Fast alle Flugzeuge, die unter 3000 m Höhe fliegen, würden die TA-Lärm-Werte fast immer und überall überschreiten. Ein gerne verwendetes Beispiel sind die Ergebnisse einer vom Umweltamt des Landes Rheinland-Pfalz betriebenen Fluglärm-Messstation in Mainz-Weisenau, die an manchen Tagen bis zu 550 Flugzeuge mit 65 – 80 db(A) registriert. Diese Station steht auf einem Altenheim, wo nach TA-Lärm nur 39-45 db(A) erlaubt wären. Über Wohngebiete sind 44-50 db(A) erlaubt, je nach Tageszeit.
Das darf so nicht weiter gehen. Fluglärm, der die Gesundheit schädigt, darf nicht legal sein!
Wir möchten jetzt einen Denkanstoß geben, wie man Lärmgrenzen für Flugzeuge festlegen könnte. Wir beschränken uns dabei auf An- und Abflugbereiche von Großflughäfen, die meistens bis etwa 4000 m Flughöhe reichen. Höher fliegende Flugzeuge sind so leise, dass man sie nicht zu berücksichtigen braucht. Continue reading

Ruhig bleiben?

(Symbolbild: dpa)

(Symbolbild: dpa)

Anlässlich des internationalen Tag des Lärms der jährlich am 24. April stattfindet und darauf aufmerksam macht, wie Lärm unsere Lebensqualität beeinträchtigt, möchten wir auf einen wunderbar anschaulichen Vortrag von Johann Gross aufmerksam machen. Das Manuskript kann als Sitzungsbericht der Leibnitz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin heruntergeladen werden. Wir empfehlen sich etwas Zeit und Ruhe zu gönnen um dieses Skript durchzulesen.

Wir versuchen an dieser Stelle sehr verkürzt die wichtigsten Punkte zusammenzufassen.

Das auditorische System nimmt kontinuierlich akustische Informationen auf, sowohl im  Wachzustand als auch im Schlaf. Verschiedene Hirnstrukturen filtern und interpretieren ständig diese Signale. Die Langzeit-Einwirkung von Lärm hat schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualität. Es gibt sichere Befunde, dass Lärm das Risiko von Erkrankungen erhöht. Grundlage dieser Störungen ist die Stress-Reaktion des Organismus. Die strikte Einhaltung der WHO-Empfehlungen zum Lärmschutz ist für die Gesundheit der Bevölkerung ist dringend notwendig.

In Deutschland findet wie auch in andere Industriestaaten ein Lärmbelästigung statt. So fühlen sich am Tag 10% der Bevölkerung mit mehr als 65 dB (A) belästigt und  49 % der Bevölkerung mit mehr als 55 dB (A). Nachts werden 17 % der Bevölkerung mit mehr als 55 dB (A) und 49 % mit mehr als 45 dB (A) belästigt.
Die schlimmsten Lärmquellen sind: Straßenverkehr, die Nachbarn, der Flugverkehr, die Industrie und der Schienenverkehr.

Verkehrslärm wird am meisten störend empfunden.

In einem Städte-Lärmranking schneidet Berlin mit Platz 6 ziemlich schlecht ab. Lärmschwerhörigkeit ist mit ca. 5500 neuen Krankheitsfällen im Jahr die häufigste anerkannte Berufskrankheit in Deutschland. 

Die LARES Studie bestätigt, dass chronische Belästigung durch Verkehrslärm bei Erwachsenen (18–59 Jahre) mit einem erhöhten Risiko für das Herz-Kreislauf-System verbunden sein kann. Bei einer chronischen Belästigung durch Verkehrslärm (>55dB) sind signifikant erhöhte Risiken für verschiedene kardiovaskuläre Symptome sowie für Bluthochdruck nachzuweisen. Erkrankungen des Atmungssystems und der Gelenke stehen ebenfalls in Beziehung zum Grad der Lärmbelästigung. Ausgeprägte Wirkungen einer chronischen Belästigung durch Verkehrslärm waren im psychischen Bereich zu verzeichnen. Der Trend zur Depression (SALSA) sowie ärztlich diagnostizierte Depressionen traten bei starker chronischer Belästigung durch Verkehrslärm signifikant  häufiger auf. Darüber hinaus war ein stark erhöhtes Migräne-Risiko zu verzeichnen. Die starke Belästigung infolge Verkehrslärms stellt ein erhöhtes Erkrankungsrisiko dar und muss als eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefährdung eingestuft werden (siehe Tabelle 2 im Manuskript . Bei erhöhter Lärmeinwirkung ist das Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Bronchitis, Depression oder Migräne wesentlich höher.

Warum hat nun Lärm solche Auswirkungen auf unseren Körper?

Die Besonderheit des Sinnesorgans Ohr, dass es immer aktiv ist, Tag und Nacht. Lärm kann ein klassisches Stress-Syndrom auslösen. Stress ist der Versuch der Anpassung des Organismus auf verschiedene Belastungen wie Lärm, körperliche Schädigung, Hitze, Kälte usw. Die physiologische Reaktion dient der Erhöhung der Leistungsbereitschaft des Organismus für die Bewältigung der neuen  Anforderungen. Sichtbar wird das an der ansteigenden Herzfrequenz. Lärm aktiviert die Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin und führt zu einer Gefäßverengung und der Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdruckes. Lärm führt zur Ausschüttung von Cortisol und Corticosteron und haben bei chronischer Einwirkung weitreichende Konsequenzen für den Stoffwechsel, das Immunsystem und Entzündungsprozesse.

Deshalb sollten wir uns vor Lärm schützen!

Sowohl epidemiologische als auch experimentelle Untersuchungen belegen, dass es viel Grund gibt, sich gegen Lärm zu wehren.

Schlafstörungen infolge Lärms münden in dem subjektiven Gefühl, dass man schlecht geschlafen hat. Objektiv findet man erhöhten Herzschlag, erhöhten Spiegel von Stresshormonen und eine Verschlechterung der kognitiven Leistungen (Wahrnehmung,  Erkennen, Vorstellen, Urteilen, Gedächtnis, Lernen und Denken). 

Mit dem Bau eines Flughafens in dicht besiedeltem Gebiet fördert und duldet man die genannten Erkrankungen. Auch Personen, die nicht direkt vom Lärm betroffen sind, werden letztlich indirekt betroffen durch höhere Kosten für die medizinische Betreuung, die von allen aufgebracht werden müssen.

Das Oberverwaltungsgericht entschied dass ein Lärmpegel von 55 dB in den Häusern und Wohnungen nie überschritten werden darf. Die Flughafengesellschaft vertrat bislang die Ansicht, in den sechs verkehrsreichsten Monaten des Jahres dürfe es sechsmal täglich lauter werden. Das Gerichtsurteil ist ein großer Fortschritt, gemessen an dem, was die Flughafengesellschaft vorgesehen hatte. Es ist aber nicht ausreichend. Die Empfehlungen der WHO können nur bei einem strikten Nachtflugverbot eingehalten werden.

Die Mehrheit der Betroffenen wird auf die Dauer krank. Daher sollte es im Interesse aller Bürger sein, die Forderung nach einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr mit allen Kräften zu unterstützen. Alle medizinischen Befunde unterstützen die Richtigkeit dieser Forderung

Quelle:

Johann Gross; Lärm-induzierte Erkrankungen des Menschen, Vortrag in der Klasse für Naturwissenschaften am 13. September 2012
http://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2012/12/18-Gross.pdf

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