BER Kostenwahnsinn – schon 20 Mrd. Euro?

Aufgrund des großen Interesses und der sehr hohen Resonanz im Oktober in Müggelheim erfolgt nun eine erneute Aufarbeitung und Darstellung von Dr. Frank Welskop über die wahren Kosten der BER-Baustelle bzw. der dramatischen Folgen falls dieser in Betrieb gehen würde.

Der BER-Kostenwahnsinn schon bei 20 Mrd. €? Vom BBI-Skandal zur BER-Pleite!

Lesen Sie die aufgearbeitete Darstellung im Blog von Herrn Welskop.

Teil 1: Vom BBI Skandal zur BER Pleite
Teil 2: Das Billigflugregime
Teil 3: Fatales Kostenszenario mit BER-Leerbetrieb und Schuldendienst
Teil 4: Irreales Szenario: Der BER geht 2016 in Betrieb
Teil 5: Irreales Szenario: Der BER geht 2016 in Betrieb 2

... weitere folgen … bleiben Sie auf dem Laufenden …

http://www.frank-welskop.de

4 Stunden Hintergrundinformationen über den BER

Holger Klein interviewt Martin Delius in zwei Gesprächen über die Arbeit im Untersuchungsausschuss BER.

Interview vom 09.09.2013: 

Interview vom 04.02.2013: 

 

Interview mit Martin Delius über die Arbeit im BER Untersuchungsausschuss

Zeugenbefragung im BER-Untersuchungsausschuss offenbart katastrophale Zustände

Von: Pressestelle Piratenfraktion

PM PIRATEN im Berliner Abgeordnetenhaus: Zeugenbefragung im BER-Untersuchungsausschuss offenbart katastrophale Zustände in Brandenburger Planfeststellungsbehörde – Martin Delius

Der Untersuchungsausschuss hat heute den Brandenburger Staatssekretär Rainer Bretschneider, Leiter der Planfeststellungsbehörde, und den damaligen Leiter der Anhörungsbehörde, Herrn Joachim Leyerle befragt.

Hierzu sagt Martin Delius, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses BER:

„Laut Aussage des Zeugen Joachim Leyerle hat Staatssekretär Bretschneider versucht, massiv Einfluss auf die Abfassung des Anhörungsberichts zum Planfeststellungsantrag zu nehmen. Es sei in bestimmten Situationen auch „Druck“ auf ihn ausgeübt worden. Zudem sei ihm von Bretschneider eine berufliche Verbesserung nur auf „Gegenleistung“ in Aussicht gestellt worden. Herr Leyerle wurde anlässlich eine Tagesspiegelartikels vom 15. Dezember 2001 von Herr Brettschneider angerufen und auf die darin geschilderten inhaltlichen Vorgaben der Planfeststellungsbehörde hingewiesen. Es ist unglaublich, dass der Leiter einer unabhängigen Anhörung so unter Druck gesetzt wird. Hier wurde offensichtlich kein Wert auf partizipative Ansätze und Kritik am Plan der Flughafengesellschaft gelegt. Wir werden sehr genau prüfen, ob so ein ungeheuerliches Vorgehen systematisch beim Projekt BER vorgekommen ist. Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in Berlin und Brandenburg kann man nur hoffen, dass dies nicht der Fall ist.

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Ergebnisse einer Standortsuche

Ergebnisse der Standortsuche FBB - Gesamtauswertung

Nun wurde es so entschieden und dann müssen wir da auch durch.“ So oder so ähnlich hört man es oft. Viele Menschen wissen dabei nicht, das Fachleute damals eindeutig gegen Schönefeld entschieden haben. Und das wir uns durch solche Fehlentscheidungen jetzt dort befinden wo wir jetzt sind. Was haben wir? Einen riesigen Schuldenberg und einen nicht eröffneten Flughafen. Und wenn er irgendwann eröffnet wird, bleibt er wahrscheinlich für immer unwirtschaftlich.
Es ist an der Zeit, dass die Politiker und alle Verantwortlichen eine richtige und zukunftsfähige Entscheidung treffen. Der Flughafen Schönefeld kann nur eine Übergangslösung sein!

In dem Dokument von 1993 kann man dies in aller Einzelheit genau nachlesen.

Ergebnisse der Standortsuche FBB

Vielen Dank an die Neue Aktion und die BI Gosener Wiesen.

BERWatch

Inzwischen ist die Informationsplattform der Piratenpartei zum Untersuchungsausschuss des Flughafenprojekts BER gut mit Inhalt gefüllt. Die Webseite bietet Informationen über die aktuellen Ereignisse, liefert neue und alte Dokumente rund um das Flughafenprojekt. Außerdem gibt es Auskünfte über Beteiligte und Verantwortliche und deren Beziehungen zum Projekt.

Alles in allem eine sehr zu lobende Arbeit. Hätte man solche Informationen von Anfang an zugänglich, würden wahrscheinlich nicht so viele Millionen ja gar Milliarden verschleudert worden sein. Ich hoffe, die Arbeit wird weiter so durchgeführt und würde mir natürlich solch eine Transparenz für zukünftige Projekte von allen Beteiligten wünschen.

Zu BERwatch geht es hier entlang.

Volksbegehren lässt Regierungsparteien kalt

BBB TV vom 13.12.12

  • Volksbegehren für Nachtflugverbot lässt Regierungsparteien in Brandenburg kalt
  • Wortmeldung von Oliver Höfinghoff, MdA (Piraten) Mitglied im BER Untersuchungsausschuss
  • Lärmschutzgebiete müssen endlich aktualisiert werden
  • Besengeschwader: Nach dem Kehren kommt das Hören

Vielen Dank an BBB TV! Bitte Spenden!

Erste Erkenntnisse vom Untersuchungsausschuss

Mittlerweile sind rund 100 Aktenordner mit Beweismitteln aus der Senatskanzlei eingegangen. Darunter befinden sich ca. 30, die als “vertraulich” eingestuft sind. Dabei handelt es sich allerdings noch nicht um den vollständigen angeforderten Bestand. Die nicht vertraulichen Unterlagen, von denen wir die relevanten nach und nach veröffentlichen werden, betreffen in der Hauptsache die Frühphase des BBI/BER-Baus, also zum Beispiel die Standortentscheidung und die Planungsphase.
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Noch mehr über den Untersuchungsausschuss finden sie hier.